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27. Januar, Internationaler Holocaust-Gedenktag

Coronabedingt muss die diesjährige Gedenkfeier des Bildungszentrums Bopfingen für die Oberdorfer Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ausfallen. In Anlehnung an die letztjährige Gedenkfeier sollen diese Menschen dennoch nicht vergessen sein.

Wir gedenken der Opfer,
die von Oberdorf aus in die Vernichtungslager
Auschwitz, Riga, Theresienstadt, Malytrostinec und Izbica deportiert und dort ermordet wurden.

„Hinter jedem Namen steckt ein Schicksal“

In stillem Gedenken an:

Regina Abendstern + Max, Erna, Abraham, Menasse und Bela Berenz + Johanna Bergmann + Sigmund und Ida Bernheimer + Wilhelm Bodenheimer + Sofie Gressler + Hugo Heidenheimer  + Sali, Max und Julius-Ulrich Heimann +  Johanna Heinemann  + Jenny und Karoline Hilb + Fanny Kahn + Isak, Sofie, Elsa und Dr. Eugen Kauffmann + Siegfried Kronacher + Sofie Kroner + Sara Lamm + Fanny Lauchheimer + Isak Lehmann + Eduard, Ernestine, Selma und Rosa Leiter + Cilli Levi+ Heinrich und Sara Levite + Cäcilie Lewinsohn + Adolf Aron  und Theresia Lindner + Max und Hedwig Löwenthal + Rosa Mendel + Senta, Meta, Gertrud, Lore, Fritz und Ilse Meyer + Adelheit, Pauline, Auguste Neumaier + Sally, Siegfried, Berta, Leo Herbert, Bernhard-Paul und Susanne Neumetzger + Moses und Fanny Pappenheimer + Bernhard und Hedwig Schreiber + Julius, Selma und Elsa Schuster + Louis Schwabacher + Max, Ida und Dr. Abraham Schweizer + Mina, Albert und Amalie Sicherer + Frida Spandow + Pauline und Ella Spier + Berta Sternfeld + Stefan Strauss + Moritz und Bella Thalheimer + Max und Berta Wachtel + Alfred, Adolf, Elise und Julius Wassermann + Samuel, Sofie und Hermine Wertheimer.

„Insgesamt wurden zwischen Dezember 1941 und August 1942
88 Personen aus Oberdorf deportiert.
Oberdorf war seither nach der Terminologie der Nazis „judenfrei“.“

Auszug aus dem Buch „Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis in der ehemaligen Synagoge Bopfingen-Oberdorf“, Felix Sutschek – Bernhard Hildebrand, Bopfingen 2004.