Stunde für den Frieden an der RSB

Schon lange war vielen Menschen in Deutschland die Bedeutung des Wortes „Frieden“ nicht mehr so bewusst wie in den letzten Monaten. In Frieden zu leben, ist das höchste Gut, das wir Menschen haben. Und wir machen die Erfahrung, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden zu leben. Die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Realschule Bopfingen gestalteten am Dienstag vor den Osterferien, am 12.April 2022, eine Stunde für den Frieden und luden die ganze Schulgemeinschaft in die Kirche St. Joseph in Bopfingen ein. 

Zu ruhiger Klaviermusik zogen die Kinder der 5.Klassen mit ihren Kerzen in die Kirche ein und stellten sie als Zeichen für das Licht in dunkler Zeit auf den Treppenstufen ab. Die Schülersprecherin und der Schülersprecher sprachen einleitende Worte und führten durch die Stunde für den Frieden. Neben einer Geschichte, die von einigen 9.KlässlerInnen vorgetragen wurde, erklangen Lieder von den Schulchören, die zum Nachdenken einluden. Eindrucksvoll war auch die Mauer, die langsam in die Höhe wuchs. Als sie schließlich in ihrer vollen Größe im Altarraum stand, waren das Wort „Frieden“ in vielen verschiedenen Sprachen und das PEACE- Zeichen zu sehen. Den Besucherinnen und Besuchern wurde bewusst: Wenn alle zusammenhalten, dann kann Großes entstehen. Und so streckten alle in der Kirche ihre Arme nach oben und trugen den Frieden – symbolisch als bunte Luftballons – zu jedem Einzelnen.

Egal, ob groß oder klein,
egal, welche Sprache, welche Kultur, welche Haar-, Augen- oder Hautfarbe,
egal, welche Nationalität,
– wir sind alle gleich und möchten in Frieden zu leben.

Denn: WIR SIND DIE WELT!

Ein herzliches Dankeschön allen Schülerinnen und Schülern, die die Stunde für den Frieden mitgestaltet haben, und allen Besucherinnen und Besuchern. Ebenso sei der Kirchengemeinde St. Joseph Bopfingen für die Nutzung der Kirche gedankt.

Realschule Bopfingen – Erfolgreiche Teilnahme am 69. Europäischen Wettbewerb

Nächster Halt: Nachhaltigkeit!

Das war das Motto des 69. Europäischen Wettbewerbs. Mit dem European Green Deal hat sich Europa auf den Weg in eine grüne Zukunft gemacht. Klima- und Umweltschutz, der persönliche ökologische Fußabdruck, Artenvielfalt, der Umgang mit den natürlichen Ressourcen und Nachhaltigkeit müssen noch mehr in den Fokus des politischen und gesellschaftlichen Denkens und vor allem Handelns gerückt werden.

Auch Schüler und Schülerinnen der Realschule Bopfingen haben sich zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Katja Dritschler vom europäischen Geist inspirieren lassen. Im Mittelpunkt des Themas „Was krabbelt und fliegt denn da“ stand die Bedrohung des Lebensraums vieler Insekten und hob hervor, welch grundlegende Bedeutung eine Vielfalt an unterschiedlichen Insekten für uns Menschen und für ein ausgewogenes Ökosystem hat. Beim zweiten Thema „Europas junge Ideen für den Klimaschutz“ konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. So entwickelten die jungen Tüftler Maschinen, die nicht nur den Müll aus unseren Weltmeeren saugen, sondern aus dem gesammelten Abfall auch tolle Geschenke und allerhand Nützliches herstellen sollten.

Für ihre kreativen Leistungen wurden von der Jury des Europäischen Wettbewerbs folgende Schüler und Schülerinnen ausgezeichnet:

Einen Preis auf Kreisebene haben erhalten:
Patricia Bürger, Antonia Müller, Simon Rohrer, Jana Schwarz, Sofia Widowski 

Einen Preis auf Landesebene haben erhalten:
Levi Biehringer, Leni Bühlmeyer, Bastian Dischinger, Veronika Schäfer, Jamie Ranner, Nefeli Thanasko, Yara Zimmermann

Informationen zum Schulbetrieb ab dem 4. April 2022

Entfall der Maskenpflicht

Auf dem gesamten Schulgelände und bei Schulveranstaltungen gibt es keine Maskenpflicht mehr. Wie Sie jedoch wissen, ist die Maske eines der wirksamsten Schutzmöglichkeiten. Im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen ist es selbstverständlich möglich, die Maske freiwillig tragen.

Unsere Empfehlung ist es, die Maske (FFP2 oder medizinische Maske) bitte noch bis zu den Osterferien im Schulhaus und in den Unterrichtsräumen freiwillig zu tragen.

Testpflicht gilt bis zu den Osterferien

Die Testpflicht (zweimal pro Woche) bleibt bestehen, quarantänebefreite Personen können zwei freiwillige Tests pro Woche angeboten werden.

Tritt ein Infektionsfall in einer Klasse auf, gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Sowohl die fünftägige „Kohortenpflicht“ als auch die Kontaktbeschränkungen im Sport- und Musikunterricht entfallen.

Schulleitung der RSB

Anpassungen der Corona Regeln ab Montag 21. März 2022

Test- und Maskenpflicht


Die bisherigen regelmäßigen Testungen werden von drei auf zwei Schnelltests pro Schulwoche reduziert. Somit testen wir unsere Schülerinnen und Schüler ab sofort immer am Montag und am Donnerstag. Zudem entfallen die bisherigen Testungen einer Klasse oder Kohorte an fünf darauffolgenden Schultagen.

Von der Testpflicht ausgenommen sind nach wie vor quarantänebefreite Personen. Ihnen können jedoch zwei freiwillige Tests pro Woche zur Verfügung gestellt werden, welche wir aus Erfahrungen der letzten Monate (Ansteckung von vollgeimpften bzw. „geboosterten“ Personen) dringend empfehlen.

Die Maske muss weiterhin, außer im Sportunterricht, getragen werden.

Es grüßen Sie herzlich

Schulleitung der RSB

DIGITALER INFORMATIONSABEND

Was?
digitaler Eltern-Kinder-Informationsabend
Wann?
Donnerstag, 17. Februar 2022 um 18:30 Uhr
Wer?
Es werden die Schulleitung, verschiedene Lehrkräfte, Schüler, der Schulsozialarbeiter und Elternvertreter die RSB vorstellen.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit persönliche Fragen zu stellen.

Anmeldung:
Wer an diesem digitalen Informationsabend teilnehmen möchte, meldet sich bitte beim Sekretariat der Realschule telefonisch 07362-95603830 oder schriftlich per Mail sekretariat@realschule-bopfingen.de an. Sie erhalten dann einen Zugangslink für den digitalen Informationsabend.

Unter folgendem Link gelangen Sie zur Videokonferenz:
https://rsb-intranet.de/iserv/public/videoconference/1RiD4RrEu9ELsm7fh4WR7r

„Wir sind doch einfach alle Menschen.“

-Der Filmemacher Josef Pröll am Bildungszentrum Bopfingen

Am 27.Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit und bald jährt sich dieser traurige Jahrestag. Weil die Gräueltaten, die im Dritten Reich unter Adolf Hitler verübt wurden, nie vergessen werden sollen, haben es sich die weiterführenden Schulen Bopfingens, die Werkrealschule, die Realschule und das Ostalb-Gymnasium, zur Aufgabe gemacht, der Kultur des Gedenkens an sehr viele Opfer des Nationalsozialismus einen Platz im Schulalltag einzuräumen. Denn die jungen Menschen, die in der Gegenwart und Zukunft die Gesellschaft mitgestalten und prägen, haben meist keine persönlichen Berührungspunkte mit dem, was vor über 77 Jahren in Deutschland geschah. Und das ist auch gut so.  Kein Mensch soll die Ängste, Bedrohungen, Qualen und Erniedrigungen ertragen müssen, die so viele Menschen, die nicht in Hitlers Schema passten, Andersdenkende, Menschen mit Behinderung, Juden, Sinti und Roma ertragen mussten.

Durch das Gedenken an das, was in der Vergangenheit geschehen war, sollen die Jungen und Mädchen sehen, dass nichts wichtiger als Frieden, Einheit und Toleranz. Bevor am 27.Januar 2022 eine Gedenkstunde mit den Schulklassen abgehalten werden soll, besuchen die älteren Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums die Synagoge, um mehr über die Geschichte der Oberdorfer Juden zu erfahren.

In diesem Jahr bot sich zusätzlich die Gelegenheit, den Filmemacher Josef Pröll mit seinem Dokumentarfilm „Die Stille schreit“ an das Bildungszentrum einzuladen. Dieser entstand unter Mitarbeit von Miriam Friedmann und erzählt die Geschichte zweier jüdischer Familien. Miriam Friedmann ist in den USA geboren und lebt seit 2001 in Augsburg, wo ihre Großeltern angesehene Geschäftsleute waren. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde ihnen alles genommen: Ihre Immobilien und Firmen mussten zwangsverkauft werden und einen Tag vor ihrer Deportation nahmen sich die Großeltern Friedmann das Leben. Die Großeltern Oberdorfer wurden in Auschwitz ermordet. Die Eltern von Miriam Friedmann jedoch kamen nach einer langen Flucht von Italien, wo sie zeitweise gelebt hatten, nach England und in die USA. Sie bauten sich ein neues Leben auf. Da die Eltern Miriams die Kinder schonen wollten, erfuhr Miriam Friedmann nicht sofort, welches Schicksal ihre Eltern mit sich trugen. Erst beim Spielen mit ihrem Bruder fielen ihr Dokumente in die Hände, die schließlich die Vergangenheit ans Licht brachten.

Der Film zeigt, wie brutal und perfide das Nazi-Regime vorging, und bewegte die Schülerinnen und Schüler in der Aula des Bildungszentrums sichtlich. Im Anschluss daran kam Josef Pröll mit den 10.Klässlerinnen und 10.Klässlern der Realschule ins Gespräch. „Es ist doch völlig egal, welchen Glauben, welche Kultur, welche Hautfarbe man hat. Letztendlich sind wir doch einfach alle Menschen“, meinte eine Schülerin. Ein Fazit, das zeigt, dass es Josef Pröll mit seinem Film gelang, an verschiedenen Orten und in verschiedenen Menschen einen Samen auszustreuen, aus dem hoffentlich feste und kräftige Wurzeln ausschlagen werden. Wurzeln des Respekts und des Zusammenhalts. Für den Frieden.

Zu sehen sind die Schirmfabrikanten Emma und Eugen Oberdorfer vor ihrer Deportation nach Auschwitz. ©Bild aus Film – www.diestilleschreit.de

Ein zweiter Besitzer oder eine zweite Besitzerin für Kleidung und mehr

Anlässlich des St.Martinstages sollten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Bopfingen herausfinden, ob sie Kleidung oder andere Dinge besitzen, die sie nicht mehr benötigen. Kleidungsstücke, Schuhe, Schals und vieles mehr wurden daraufhin in der Schule gesammelt und als Spende dem Tafelladen Bopfingen übergeben. So haben nun viele Kleidungsstücke und Gegenstände einen zweiten Besitzer oder eine zweite Besitzerin gefunden.