Prüfungen

Prüfungen

 

Die schriftliche Prüfung am Ende von Klasse 10 erstreckt sich auf die Fächer Deutsch, Mathematik und die Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch).
In der Pflichtfremdsprache wird im ersten Halbjahr der Klasse 10 eine mündliche Prüfung durchgeführt (EuroKomPrüfung). Sie zählt soviel wie die übrigen Prüfungsleistungen in der Pflichtfremdsprache.
Die fächerübergreifende Kompetenzprüfung besteht aus einer Präsentation zu einem bestimmten Thema (mindestens zweier Fächer oder Fächerverbünde) und einem daran anknüpfenden Prüfungsgespräch (Gruppenprüfung mit individueller Notengebung: eine Schülergruppe umfasst drei bis fünf Schüler).
Die mündliche Prüfung erstreckt sich auf Wunsch des Schülers auf die Fächer der schriftlichen Prüfung (hierüber kann auch vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses entschieden werden).

 

In dieser Kommunikationsprüfung sollen die Schülerinnen und Schüler ihre kommunikative Kompetenz situations-, anwendungs- und partnerbezogen nachweisen. Sie zeigen, dass sie in der Lage sind, persönliche Begegnungen sprachlich zu gestalten, auf Sprache zu reagieren, Inhalte weiterzugeben, Ergebnisse zu präsentieren, Sachverhalte und Standpunkte zu diskutieren.

 Im Kernfach Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) und in den Wahlpflichtfächern (Technik, Mensch und Umwelt oder Französisch) ist von den Schülerinnen und Schülern neben der Jahresleistung im Rahmen einer Fachinternen Überprüfung (FIP) eine gesonderte Arbeit zu erstellen.

Pauline Mayer mit ihren Erlebnissen von ihrer Reise nach Paris, unter anderem auch über ihren Besuch des Eiffelturms in der FIP-Präsentation Mon voyage à Paris“ im Fach Französisch

Die Fachinterne Überprüfung ist nicht Bestandteil der Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine mündliche bzw. fachpraktische Überprüfung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit.

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten selbstständig eine fachspezifische Thematik. Sie wird in das Unterrichtsgeschehen integriert. Es ist sowohl Einzelarbeit als auch Gruppenarbeit möglich. Die Fachinterne Überprüfung setzt sich jeweils aus verschiedenen Leistungskomponenten zusammen. Sie besteht aus einer fachspezifischen Arbeit (z. B. fachpraktische Arbeit, Facharbeit etc.), die dokumentiert, präsentiert und reflektiert werden soll.

Zu Beginn des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler über Notengebung, mögliche Zeitfenster zur Erarbeitung und Bewertungskriterien informiert. Die Fachinterne Überprüfung erfolgt ohne Beteiligung von Zweitprüfern im Rahmen des Fachunterrichts. Die gewählten Themen müssen einen Bezug zu den Bildungsstandards der Klasse 10 habe. Der Prozess und das Ergebnis der Arbeit fließen in die Bewertung ein.

Die Fachinterne Überprüfung zählt ein Drittel der Jahresleistung, die übrigen im Fach erbrachten Leistungen zwei Drittel.

Die Zahl der vorgeschriebenen Klassenarbeiten bleibt unberührt. Im Fächerverbund Naturwissenschaftliches Arbeiten sowie in den Wahlpflichtfächern Technik und Mensch und Umwelt können bis zu zwei Klassenarbeiten durch fachpraktische Arbeiten ersetzt werden.

 

Seit dem Schuljahr 2007/08 legen die Realschülerinnen und Realschüler eine veränderte und zeitgemäße Prüfung ab, die auf den neuen Bildungsplan abgestimmt ist. Neuer wichtiger Bestandteil der Abschlussprüfung ist die „Fächerübergreifende Kompetenzprüfung“, die zum Teil die bisherigen mündlichen Prüfungen ersetzt. Sie besteht aus einer Präsentation und einem daran anknüpfenden Prüfungsgespräch zu einem selbst gewählten Thema, welches sich auf mindestens zwei Fächer oder Fächerverbünde, schwerpunktmäßig aus der Klasse 10, bezieht. Dieses wird von einer Gruppe von 3 bis 5 Schülerinnen und Schüler vorbereitet.

 

Zusammenfassung wichtiger Grundsätze für die Durchführung der Fächerübergreifenden Kompetenzprüfung:

  • Die Themen werden von den Schülern gewählt und vom Schulleiter genehmigt.
  • Die Themen müssen zwei Fächer bzw. Fächerverbünde abdecken und auf die Bildungsstandards Klasse 10 bezogen sein.
  • Das Thema erscheint im Zeugnis (ganze Note).
  • Die Themenwahl erfolgt bis zu den Herbstferien.
  • Eine Schülergruppe besteht in der Regel aus 3 – 5 Schülern.
  • 2 Lehrkräfte begleiten und beraten die Schülergruppe.
  • Die Prüflinge sollen ihre Vorträge nicht vom Blatt ablesen.